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Fußballcamps für Kids und Teens

Im Interview mit dem Bayerischen Fußball-Verband e.V.

Die Fußballcamps des Bayerischen Fußball-Verbands bieten seit mehreren Jahren Kids die Möglichkeit ihrer Leidenschaft für den Ballsport nachzugehen. Egal, ob bei den Ostercamps, den klassischen Fußballcamps für Kinder in den Sommerferien oder in bei den Fußballcamps in Bayern im Herbst, hier werdet ihr immer von einem top motivierten und qualifizierten Team betreut. Wir haben mit Marie-Isabell Bock gesprochen, um noch mehr über die Besonderheiten der Fußballcamps vom BFV zu erfahren.

Was ist das Besondere an den Camps vom Bayerischen Fußball-Verband e.V.?

Wir bieten unseren Teilnehmern ein unschlagbares Gesamtpaket. Spiel und Spaß bei drei bis sechs Tagen Fußball pur. In unseren BFV-Feriencamps mit Übernachtung können Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren an ihren fußballerischen Fähigkeiten arbeiten. Dabei stehen in spielerischen Trainingseinheiten die Technik, Koordination und Spielfähigkeit im Fokus. Und trainiert werden unsere Teilnehmer ausschließlich von lizenzierten bzw. geschulten BFV-Trainern. 

Muss mein Kind bereits gut Fußball spielen können, oder gibt es auch Fußballcamps für absolute Anfänger? 

Bei uns ist jeder herzlich willkommen, der Lust auf ein tolles und qualitativ hochwertiges Fußballprogramm hat. Es sind keine besonderen Voraussetzungen nötig. Ob Junge oder Mädchen, Feldspieler oder Torhüter, Anfänger oder Profi, Vereinsmitglied oder kein Vereinsmitglied. Für jeden Geschmack haben wir das richtige Angebot.

Erfolgt in den Fußballcamps eine Einteilung nach Erfahrungslevel und/oder nach Alter?

In den BFV-Feriencamps gibt es unterschiedliche Leistungsgruppen, d.h. die Einteilung der Teilnehmer in die verschiedenen Trainingsgruppen erfolgt nach Leistungsstärke bzw. Leistungslevel der Teilnehmer, die am ersten Abend bei einem Camp-Turnier festgestellt werden soll. Die leistungsstärkeren Gruppen trainieren intensivere und komplexere fußballspezifische Übungen.

Sind die Camps für Jungen und Mädchen? Und sind die Camps gemischt?

Bis auf wenige Leistungscamps speziell nur für Jungs oder nur für Mädchen sind unsere Veranstaltungen alle gemischt. Durch einen sehr guten Betreuungsschlüssel und eine Gruppeneinteilung primär nach der Leistungsstärke erreichen wir in der Regel sehr homogene Trainingsgruppen und können eine Über- oder Unterforderung des Teilnehmers oder der Teilnehmerin vermeiden.

Wie sieht ein typischer Tag bei euch im Fußballcamp aus? Was können die Kinder und Jugendlichen bei euch erwarten?

Jeder Tag unterscheidet sich natürlich inhaltlich voneinander, aber vom Ablauf her sieht er immer ähnlich und wie folgt aus:  

07:45 – 08:30 UhrFrühstück
09:15 – 11:00 UhrTraining
11:15 – 12:00 UhrFreiwillig: Schwimmbad (Regeneration)
12:15 – 13:00 UhrMittagessen
13:00 – 14:00 UhrMittagsruhe (auf den Zimmern)
14:15 – 16:15 UhrTraining
17:15 – 18:00 UhrFreiwillig: Schwimmbad (Regeneration)
18:15 – 19:00 UhrAbendessen
19:30 – 21:15 UhrTraining: Turnierform
21:15 – 22:00 UhrFreizeit
Ab 22:00 UhrBettruhe
22:00 – 22:45 UhrZimmerkontrolle

Außerdem gibt es in jeder Woche ein absolutes Highlight. Gemeinsam mit den Trainern unternehmen alle Kids einen coolen Ausflug. Zum Beispiel geht es gemeinsam zu einem Bundesligaspiel, wir besuchen die Allianz Arena und die Kabinen der Bayernstars oder man spielt gemeinsam Bubble-Soccer. 

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Welche Ausbildung haben die Trainer? Sind die Trainer auch gleichzeitig die Betreuer für die gesamte Reise?

Die Trainer sind gleichzeitig die Betreuer der Kinder. Sie haben bei uns mindestens die Ausbildung „Trainer C Lizenz“. Wir haben einen kleinen Betreuerschlüssel (1 Trainer pro 10-12 Teilnehmer). Dies ermöglicht, dass die Trainer die Kinder besser kennenlernen, beaufsichtigen und trainieren können. 

Ihr habt Camps für Feldspieler und extra welche für Torhüter. Kannst du uns mehr dazu erzählen?

Unsere Camps und Ferien-Fußballschulen sind grundsätzlich für alle Positionen vorgesehen, d.h. auch Torhüter dürfen gerne bei allen Camp-Typen teilnehmen. Wir brauchen sie bei jeder einzelnen Veranstaltung. On Top haben wir allerdings auch spezifische Torwartcamps, die nur für Torhüterinnen und Torhüter angeboten werden. Hier trainieren lizenzierte und ausgebildete Torwarttrainer mit den Teilnehmern an torwartspezifischen Fähigkeiten wie richtiges Stellungsspiel, Verbesserung der Sprungkraft, modernes Mitspielen und vieles mehr.

Daneben haben wir auch weitere positionsspezifische Camps. Zum Beispiel wird in unserem Offensivcamp speziell auf die Stürmer- bzw. Offensivqualitäten eingegangen. Großer Fokus wird hier vor allem auf das 1 gegen 1 und auf den Torschuss gelegt. Im BFV-Futsalcamp widmen wir uns seit kurzem der beliebten Art des „Hallenfußballs“.

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Gibt es neben dem Fußballtraining auch andere (kulturelle) Freizeitaktivitäten?

Bei den Feriencamps und Leistungscamps wird während der Woche ein Ausflug angeboten. 

Beliebte Ausflugsziele sind z.B.:

  • Spielbesuche (1., 2. & 3. Bundesliga, sowie Regionalliga)
  • Soccerpark, Bubble-Soccer
  • Stadionführung Allianz Arena
  • FC Bayern München Campus
  • FC Bayern München Erlebniswelt
  • Klettergarten
  • Fußballgolf u.v.m. 

Alle Kosten, die das Rahmenprogramm betreffen sind im Preis enthalten.

Was bringt es mir, allein in ein Fußball-Camp zu fahren und nicht mit meiner Mannschaft?

Bei uns ist es häufig der Fall, dass sich aus einer Mannschaft oder einem Verein mehrere Spieler gemeinsam anmelden, sodass sie durch uns die Möglichkeit haben, falls es ihr Verein nicht anbieten kann, gemeinsam ein Fußballcamp zu erleben. Häufig melden sich auch Geschwister an und genauso oft gibt es auch Fußballer, die vor Beginn der Veranstaltung noch keinen kennen. Der Vorteil hierbei ist, dass man schnell viele neue Freunde findet und sich vielleicht in Punkten wie Selbstvertrauen, Eigenständigkeit oder Sozialkompetenz verbessern kann.

Welche Erfahrungen macht ihr mit der Handynutzung? Wenn WLAN auf dem Zimmer ist, hängen den Kinder dann nicht den ganzen Tag an ihren Smartphones?

Da wir viel am Trainieren oder in der Sportschule unterwegs sind (Cafeteria, Tischtennis, Billard, Kegeln, Schwimmbad usw.) haben wir uns für ein striktes Handyverbot außerhalb der Zimmer entschieden. Das klappt sehr gut und führt dazu, dass der Konsum deutlich reduziert ist und die Kids mehr persönlichen Kontakt zu den anderen Teilnehmern suchen. 

Gibt es ein persönliches Erlebnis aus einem der Camps, das euch besonders im Kopf geblieben ist?

Eine Auswahl eines besonderen Erlebnisses ist sehr schwierig, weil jedes Camp an sich eine Vielzahl an neuen und vor allem schönen Erfahrungen mit sich bringt. Immer wieder sehen wir wie neue Freundschaften zwischen den Teilnehmern entstehen und der Kontakt auch noch nach vielen Jahren besteht. Außerdem erleben wir Trainer sehr oft, dass sich Teilnehmer nicht nur sportlich, sondern auch in ihrer Persönlichkeit extrem weiterentwickeln und verbessern.

Als absolutes Highlight erinnern wir uns aber sehr gerne an unser BFV-Inklusionscamp, das wir vor 3 Jahren anbieten konnten. Hier konnte neben der üblichen Zielgruppe auch eine begrenzte Anzahl an Handicap-Kindern teilnehmen, also Kinder und Jugendliche, die eine geistige oder körperliche Beeinträchtigung haben. Insgesamt waren 100 Teilnehmer vor Ort. Darunter 15 Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung, die wir allerdings wie bei einem normalen Camp nach Leistungsstärke in die unterschiedlichen Gruppen einteilten. 

Das Camp war ein voller Erfolg, alle Kids hatten sehr viel Spaß, unterstützten sich und uns Trainer und wurden zu einer absoluten Einheit. Es entwickelte sich ein genialer Teamgeist, die Älteren kümmerten sich um die Jüngeren und die Kinder mit Behinderung waren voll integriert. Ausnahmslos strahlende und zufriedene Gesichter sind das schönste Feedback, das man als Trainer bekommen kann. Für uns Trainer und auch sicherlich die Eltern der Kids war das ein sehr besonderes, sehr schönes Gefühl und eine Erfahrung, die man sicherlich nie vergessen wird. 

Wie liefen eure Camps diesen Sommer ab und wie stark hattet ihr mit den Corona-Einschränkungen zu kämpfen?

Wir sind sehr zufrieden wie der Sommer ablief. Klar, hatten wir weniger Teilnehmer und Veranstaltungen dieses Jahr, aber wir sind glücklich, dass wir dennoch 50 Veranstaltungen durchführen konnten. Auch das Feedback zu diesen war sehr gut. Selbstverständlich gab es viele neue Regeln, die eingehalten werden mussten, aber sowohl die Trainer als auch die Eltern und Kinder haben hier wirklich klasse mitgemacht. Die Eltern waren zudem sehr dankbar und zugleich vorsichtig, was es vereinfacht hat!

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Vielen Dank für das Gespräch!


Wenn du Fragen zu Fußballcamps hast oder noch unsicher bist, ob ein Feriencamp vom Bayerischen Fußball-Verband e.V. das Richtige für dein Kind ist, wende dich gerne jederzeit an unsere Kundenberater unter der 030 – 86 800 10 60.


Marie-Isabel Bock ist 25 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Hessen. Seit Mai 2019 arbeitet sie beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) in München, wo sie täglich an ihrem Bayerisch feilt. Sie selbst hat 14 Jahre Fußball gespielt weshalb sie die Leidenschaft für Fußball sehr nachvollziehen kann.

„Das Schönste an meinem Job beim BFV ist, Kindern auch in schwierigeren Zeiten, tolle Momente schenken zu können.“

Jetzt direkt zu den Angeboten unserer Veranstalter:

Du bist Jugendreise-Veranstalter und möchtest auch „Veranstalter des Monats“ im Juvigo Magazin werden? Dann melde dich direkt bei Romie unter romie@juvigo.de.

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Romie
Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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