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Im Interview mit der fvw | TravelTalk

Björn Viergutz zum Thema Homeoffice

Björn Viergutz, Gründer und Geschäftsführer von Juvigo, spricht im Interview mit Evelyn Sander von der fvw | TravelTalk über das Thema Homeoffice. Wie es damit bei Juvigo vor der Corona-Pandemie aussah, wie der aktuelle Stand ist und wie die Zukunft aussieht, lest ihr im vollständigen Interview.

Den im fvw | TravelTalk erschienenen Artikel findet ihr hier: Mobile Arbeit – Touristiker sind Vorreiter beim Homeoffice.


Wie sieht es aktuell mit Homeoffice bei Juvigo aus?

Bei Juvigo waren wir schon vor dem Ausbruch der Pandemie technisch sehr gut aufgestellt, sodass das ganze Team problemlos von Zuhause arbeiten konnte. Das haben wir mit dem ersten Lockdown im März 2020 natürlich auch sofort umgesetzt. Dafür mussten wir wirklich nichts neu entwickeln oder aufsetzen, da z.B. unsere Telefonanlage vollständig über die Computer läuft. Auch unsere Arbeitszeiterfassung läuft seit jeher komplett digital und kann ebenso im Homeoffice genutzt werden. Das ist ein Punkt, der mir besonders wichtig ist. Denn aus Mitarbeitersicht ist einer der großen Vorteile von Büroarbeit die klare zeitliche und räumliche Trennung von Beruf und Privatleben. Diese möchten  wir auch im Homeoffice mit Hilfe der Zeiterfassung so gut wie möglich aufrecht erhalten.

Außerdem soll jeder Mitarbeiter zuhause exakt die gleiche technische Ausstattung haben wie im Büro. Alle Mitarbeiter haben deshalb alles mit nach Hause genommen, bzw. haben wir es auch vorbei gebracht: Laptop, Monitore, Tastatur, Maus, Headset und bei Bedarf natürlich auch den Bürostuhl.

War Homeoffice schon vor Corona bei euch ein übliches Arbeitsmodell?

Vor Corona war Homeoffice kein großes Thema bei uns. Es war aber jederzeit möglich, von zuhause zu arbeiten, wenn die Kollegen beispielsweise Handwerker in die Wohnung lassen mussten, Arzttermine innerhalb der Arbeitszeit lagen oder sie Speditionslieferungen erwarteten. Da waren wir schon immer sehr flexibel. Lediglich eine Kollegin hatte einen festen Homeoffice-Tag pro Woche. Ich muss zugeben, dass ich vorher eher eine konservative Einstellung gegenüber Homeoffice hatte. Ich bevorzuge nach wie vor die  Kommunikation auf kürzestem Wege direkt im Büro und Face-to-Face – aber die Situation hat das Vertrauen in das komplette Team noch einmal verstärkt und es funktioniert wirklich gut. 

Worin seht ihr die größte Herausforderung von Homeoffice in Bezug auf Kommunikation, Motivation und kreative Arbeit?

Ultimative Herausforderungen sehe ich tatsächlich gar nicht – unser rein digitales Geschäftsmodell begünstigt aber auch die Möglichkeit von Homeoffice. Natürlich bin ich nun viel am Telefon, um Aufgaben und das weitere Vorgehen zu besprechen, aber das klappt wirklich gut. Ich merke eher, dass die Kommunikation schneller und direkter funktioniert. Hat vorher jemand etwas an mich herangetragen, dann habe ich es an den verantwortlichen Kollegen weitergegeben. Nun wird oft direkt der richtige Kollege angesprochen. 

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Motivation des Teams darunter leidet. Eher im Gegenteil: Durch die Krise habe ich gelernt, noch mehr Verantwortung abzugeben und da wirklich auf meine Mitarbeiter zu vertrauen. Jeder kennt seine Aufgaben, übernimmt mehr und mehr Verantwortung und davon profitieren sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeiter persönlich. Ein ganz elementarer Teil unserer Unternehmenskultur ist es, jungen Kollegen viel Vertrauen zu schenken und sie in ihrer Entwicklung zu fördern und zu stärken. Ich habe gemerkt, dass diese Verantwortung die jungen Leute motiviert. Das funktioniert natürlich nur, wenn sie dabei stets unterstützt werden und sich nicht alleine gelassen fühlen! Aber ich denke, dass wir das ganz gut hinbekommen!

Was mir aber in der ganzen Zeit fehlt, ist der persönliche Kontakt auf Events, wie der ITB. Normalerweise treffen wir regelmäßig unsere Veranstalter-Partner in ganz Deutschland und Europa, schauen uns die Unterkünfte vor Ort an und lernen die Menschen dahinter kennen. Das fällt nun natürlich komplett weg, aber wir freuen uns umso mehr darauf, wenn es wieder möglich ist. 

Wie geht es mit Homeoffice bei euch nach Corona weiter?

Bereits jetzt sehen wir, dass ein Großteil des Teams gerne ins Büro kommt und wir müssen die Kollegen schon regelrecht nach Hause schicken. Manche sind aber gerne auch einige Tage pro Woche zuhause und dem werde ich auch nach der Pandemie nicht im Wege stehen. Schön finde ich, wenn dennoch jeder an mindestens einem Tag in der Woche im Büro ist. Ich denke, dass wir diese Regel etablieren werden, sobald Normalität zurückgekehrt ist und man von einem „Ende von Corona“ sprechen kann.

5 / 5. Insgesamt: 7

Romie
Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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