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Ohne Kurzarbeit durch die Pandemie

Ein Erfahrungsbericht über die Zeit ohne Kurzarbeit bei Juvigo

Im November 2019 habe ich bei Juvigo angefangen. Da sich mein Studium in den letzten Zügen befindet, startete ich zunächst als kurzfristig Beschäftigte. Mein Hauptaufgabenbereich liegt in der Kundenberatung für unsere deutsche Plattform.

Die erste Entscheidung: Kurzarbeit ja oder nein?

Als es im März 2020 zum ersten Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie kommt und ein Großteil der Firma in Kurzarbeit geht, ist für mich schnell klar, dass Kurzarbeit bei mir, aufgrund meines Anstellungsverhältnisses nicht in Frage kommt. Denn für diese Art der Anstellung gibt es keine staatlichen Hilfen. Natürlich habe ich mir zu Beginn der Pandemie Sorgen um die Sicherheit meines Arbeitsplatzes gemacht, so wie jeder in der Tourismusbranche. Diese Sorge wurde mir von Björn, unserem Geschäftsführer, und auch von Ayke, unserem Head of Marketing & Operations, sehr schnell genommen. Für mich gab es eine Sonderregelung, sodass ich bei meiner 40-Stunden-Woche bleiben konnte. Dies lag auch daran, dass wir unsere Telefonzeiten weitestgehend beibehalten wollten, um so für unsere Kunden in dieser besonderen Lage erreichbar zu bleiben.

Meine Aufgaben ohne Kurzarbeit

Meine Hauptaufgabe zu Beginn der Corona-Pandemie war es demnach, die Erreichbarkeit unseres Kundenservices zu gewährleisten und unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Da die Tourismusbranche mit Beginn der Pandemie fast vollständig stillstand, machte diese Aufgabe natürlich nicht acht Stunden meines Arbeitstags aus. Daher startete ich mit verschiedenen Off-Season Projekten, die nicht direkt in den Aufgabenbereich eines Kundenberaters fallen. Bei allen Fragen rund um die neuen Arbeitsfelder war Björn immer erreichbar, so dass ich nie das Gefühl hatte mit einer neuen Aufgabe überfordert zu sein. 

Die zweite Entscheidung: Homeoffice ja oder nein?

Natürlich war auch bei Juvigo schnell klar, dass Homeoffice ansteht! Ich selbst war für genau drei Wochen im Homeoffice – bedeutend kürzer als die meisten meiner Kollegen. Auf meinen eigenen Wunsch hin, bin ich nach Ostern wieder zurück in unser Büro gekommen, da Homeoffice für mich nicht gut funktioniert hat. Zum einen hat der Internetanschluss in meiner WG nicht mir und meiner Mitbewohnerin gleichzeitig standhalten können und zum anderen fehlte mir die räumliche Abwechslung. Meine Mitbewohnerin wusste bereits, dass sie auf unbestimmte Zeit von zu Hause aus arbeiten würde und so habe ich mich entschieden wieder ins Büro zu fahren. Dort war es ohnehin leer, da die meisten meiner Kollegen zum Teil oder vollständig in Kurzarbeit waren. Das Büro tat mir gut: Meine Produktivität steigerte sich deutlich und auch die strikte Trennung von Büro und Privatbereich war für mich wichtig. Denn ich wohne wie gesagt in einer WG und das heißt, dass sich alles in einem Zimmer abspielt. Bei mir bedeutet das Schlafzimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer in einem. Das wäre für mich persönlich längerfristig nicht möglich gewesen.

Der Alltag im Büro

Obwohl im Büro nicht viel los war, habe ich mich in der Zeit nicht alleine gelassen gefühlt. Oft waren sowohl Björn als auch unser IT Manager Ferdi mit im Büro. Jeden morgen haben wir uns kurz auf den aktuellen Stand gebracht und auch bei Fragen hatten beide immer ein offenes Ohr. Gerade die morgendlichen Gespräche über die aktuelle epidemische Lage haben mir in der Kundenberatung geholfen unseren Kunden gezielt die Infos zu geben, die sie brauchten.

Nach und nach kamen immer mehr meiner Kollegen zurück ins Büro und es war schön zu sehen, dass nach den abgesagten Reisen in den Osterferien das Sommergeschäft wieder anlief – und zwar so richtig! Während im April und Mai quasi keine Reisen gebucht wurden, war der Ansturm im Juni dann enorm. Feriencamps wurden von offizieller Seite erlaubt und die Eltern wollten ihren Kindern natürlich tolle Sommerferien ermöglichen. Besonders nach der langen Zeit zuhause und ohne Präsenzunterricht in der Schule. Demnach nahmen die Anrufe zu und mein E-Mail-Postfach füllte sich wieder. Dieses Gefühl war wirklich verrückt! Nur wenige Monate zuvor hatte ich Sorge um meinen Arbeitsplatz und auch um die Zukunft der gesamten Tourismusbranche – und mit einem Mal wendete sich das Blatt.

Ab Oktober war dann das gesamte Juvigo-Team wieder vollzählig im Büro und wir kümmerten uns um die Herbstferienlager, die in einigen Bundesländern schon bald starten sollten. Das dann in Kraft tretende Beherbergungsverbot bescherte uns einen erneuten administrativen Aufwand, den wir sowohl für die Eltern und Kinder als auch unsere Partner gerne auf uns genommen haben.

Wir sind gespannt, wann und wie sich die Touristik von der weiterhin andauernden Pandemie erholen wird. Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns, noch vielen Kindern unvergessliche Erlebnisse in den Ferien zu ermöglichen.

Wie es meiner Kollegin Romie ergangen ist, die mehrere Monate in Kurzarbeit war, lest ihr hier: Kurzarbeit und Homeoffice: Fluch oder Segen?

5 / 5. Insgesamt: 6

Mandy
Mandy

Wenn Mandy bei Juvigo ans Telefon geht, dann ist mit Herzlichkeit und Geduld das perfekte Camp für jeden schnell gefunden. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung als Betreuerin und in der Campleitung hat sie den richtigen Blick für deine Feriensuche. Natürlich hat sich Mandy auch schon zur Schulzeit für Ferienlager begeistern können und auf zwei Sprachreisen nach Malta das Fernweh-Fieber entdeckt. Besonders liegt ihr also die Begeisterung für neue Sprachen am Herzen, aber auch für die Suche nach einer Jugendreise ist sie jederzeit eine verlässliche Ansprechpartnerin.

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