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Ayke Sander Sebastian Indrunas Juvigo Young Travel Industry Club

Start-up oder Großkonzern – Dein Berufseinstieg im Tourismus

Im Interview mit Sebastian Indrunas vom Young Travel Industry Club

Sebastian Indrunas, Lead vom Young Travel Industry Club (Young TIC), hat uns in Berlin im Büro von Juvigo besucht und wir haben mit ihm über die Arbeit im Tourismus gesprochen. Ob du lieber in einem Start-up oder in einer etablierten Firma den Berufseinstieg wagst, bleibt dir selbst überlassen. Sebastian berichtet uns hier von seinen Erfahrungen.


Sebastian Indrunas ist ausgebildeter Hotelfachmann und hat im April 2020 sein duales Studium der Tourismuswirtschaft mit dem Schwerpunkt Hotelmanagement abgeschossem.

Er engagiert sich ehrenamtlich für den Young Travel Industrie Club (Young TIC), der eine Community in der Reisebranche darstellt, unter der sich junge Touristiker versammeln. Aktuell hat der Young TIC ungefähr 130 aktive Mitglieder und organisiert regelmäßige Events, die dem Wissenstransfer sowie dem Netzwerkaufbau dienen. Die Mission ist es, junge Touristiker mit den etablierten Mitgliedern des Travel Industry Clubs (TIC) zu verknüpfen und Kommunikation auf Augenhöhe zu ermöglichen. Denn Berufseinsteiger und Studenten haben oft Hemmungen die Etablierten aus der Branche anzusprechen, obwohl genau diese gerne in den Austausch mit den Jüngeren gehen. Und genau das möchte Sebastian gemeinsam mit dem Young TIC fördern.

Wie stehen aktuell die Chancen, als junger Touristiker Fuß zu fassen?

Die Reisebranche ist, trotz temporärer Krisen, eine Wachstumsbranche und es werden stetig Fachkräfte gesucht. Berufseinsteiger haben deshalb gute Chancen ihren Traumarbeitgeber zu finden. Der Young Travel Industry Club und auch viele Unternehmen veranstalten regelmäßige Events, auf denen man potenzielle Arbeitgeber kennenlernen kann. Zum Beispiel die TourKon – eine Workshop-Fluss-Kreuzfahrt. Diese Events sind ein deutliches Signal der Firmen, dass ein hoher Bedarf an motivierten Touristikern besteht.

Sebastian und Juvigo

Den ersten Kontakt mit Juvigo hatte Sebastian auf einem TIC-Event. Dort waren einige Mitglieder gemeinsam beim Golf und da haben sich Sebastian und Björn, Gründer und Geschäftsführer von Juvigo, das erste Mal getroffen. Kurze Zeit später haben sie sich dann im damaligen Office in Kreuzberg auf dem Dach auf ein Bier getroffen und daraus hat sich eine Freundschaft entwickelt.

Start-up oder Großkonzern?

Sebastian kommt aus der Hotellerie, es gibt aber noch Veranstalter, Vermittler, DMOs (Destinationsmanagementorganisationen) und auch Kettenunternehmen (z.B. Hotelketten). Außerdem Start-ups und kleinere mittelständische Unternehmen. Wo da die Unterschiede für den Berufseinstieg liegen und was seine Empfehlungen sind, haben wir Sebastian gefragt.

Ob ein Start-up oder ein großer Konzern das Richtige für einen ist, hängt viel mit der Persönlichkeit zusammen. Man muss erst einmal in sich selbst hinein hören, welcher Typ man überhaupt ist. Alles hat Vor- und Nachteile.
In einem großen Konzern hat man gute Möglichkeiten sich zu entwickeln und zu lernen. Gleichzeitig hat man aber auch Strukturen, die einem Orientierung geben können.
Im Start-up trifft man oft auf weniger festgefahrene Strukturen, wodurch es ein besonders hohes Lernpotenzial gibt. Erst die eigene Persönlichkeit bringt Struktur in ein Unternehmen und so kann man das Unternehmen noch aktiv mit formen.

Manche Menschen brauchen feste Strukturen, andere sind eher Freigeister und wollen alles von Grund her aufbauen. Da muss jeder für sich persönlich eine Entscheidung treffen.

Sebastian hat die Konzern-Hotellerie kennengelernt und das war für ihn genau das Richtige. Dort hatte er einen Rahmen, an dem er sich orientieren konnte. In einem Start-up hat er bisher nicht gearbeitet, fühlt sich im Konzern aber auch sehr wohl und denkt, dass er dort noch eine ganze Weile bleiben wird.

Jeder sollte sich fragen: „Was möchte ich und womit fühle ich mich wohl?“

Sebastian Indrunas, Young TIC

Berufseinsteiger sollten demnach erst einmal in sich selbst hinein hören und sich Fragen: Was möchte ich und womit fühle ich mich wohl? Mit diesem wissen kann man sich dann auf die Suche nach einer passenden Stelle begeben.

Ganz wichtig ist ein Blick auf die Unternehmensidentität. Im Optimalfall decken sich nämlich die Werte des Bewerbers mit den Werten des Unternehmens. Wenn das übereinstimmt, wird das eine runde Sache und macht extrem viel Spaß. Um die Unternehmenswerte kennenzulernen, sollte man sich als erstes im Internet informieren und bei weiterem Interesse Events besuchen, wo sich die Unternehmen präsentieren. Dort kann man sich persönlich mit den Personalverantwortlichen und möglichen zukünftigen Kollegen unterhalten.

Wir bedanken und ganz herzlich bei Sebastian Indrunas, dass er bei uns war.

Du hast nun Lust auf einen Job im Tourismus? Dann schau gleich in unsere Karriere-Angebote: >> (öffnet in neuem Tab)“>Deine Karriere bei Juvigo >>>

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Ayke
Ayke

Wer sich bei Juvigo vorstellt, kommt an Ayke nicht vorbei. Mit frischem Engagement und stets einem Lächeln auf den Lippen ist sie Ansprechpartnerin für Bewerber - und verleiht Juvigo damit ein sympathisches Gesicht. Als Jugendreiseleiterin ist sie schon viel rumgekommen. Ob Kroatien, Frankreich oder Spanien, Aykes Erfahrungen in Sachen Kinder- und Jugendferien kommen aus den verschiedensten Ecken Europas.

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