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Heimweh im Feriencamp

10 Tipps gegen Heimweh

So hilfst du deinem Kind

Dein Kind ist noch gar nicht richtig im Feriencamp angekommen, da kullern schon die ersten Tränen… und versiegen nicht, bis du es Tage später endlich abholst. Diese Sorge oder gar Erfahrung hält viele Eltern davon ab, das eigene Kind ins Feriencamp zu schicken. Damit es dir nicht (mehr) so geht, haben wir hier einige Tipps gegen Heimweh für dich zusammengestellt: Wie du dem Heimweh vorbeugen kannst und was du tun kannst, wenn die Tränen kullern. So wird das Feriencamp für dein Kind und dich bestimmt tränenfrei!

Dem Heimweh vorbeugen

1. Training macht fit!

Wenn dein Kind vorher noch nie in einem fremden Bett übernachtet hat, kann die erste Nacht im Feriencamp eine Herausforderung werden. Daher ist es sinnvoll, vorher schon einmal zu „trainieren“: Organisiere eine Nacht auswärts bei einem Freund oder einer Freundin deines Kindes. Daran wird dein Kind sicher große Freude haben – und so kann es schon einmal erfahren, wie es ist, ohne dich einzuschlafen.

2. Mut tut gut!

Gerade wenn dein Kind zum ersten Mal ins Feriencamp fährt oder aber vorher schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist die Zeit weit weg von zuhause oft mit Angst oder Sorgen behaftet. Wichtig ist, dass du deinem Kind jetzt Mut machst! Nehmt euch die Zeit und besprecht in Ruhe, was dem Kind Angst macht – und sucht gemeinsam nach Lösungen. Schon deine Telefonnummer auf einem Zettel in der Hosentasche kann deinem Kind am ersten Tag ein Gefühl von Sicherheit geben. Aber Vorsicht, keine falschen Versprechen! Stelle deinem Kind nur in Aussicht, was du auch wirklich tun kannst. Denn wenn du vorher versprichst, dein Kind notfalls früher abzuholen, dann aber eigentlich keine Zeit hast, wird es ihm sehr schwer fallen, dies zu akzeptieren.

3. Freunde machen stark!

Wenn dein Kind zum ersten Mal fährt, ist es gut, wenn ein Freund oder eine Freundin mitfährt. So ist von Anfang an jemand da, an den man sich wenden und mit dem man das Zimmer teilen kann. Noch ein Vorteil: Du kannst dich mit den anderen Eltern beim Hinbringen und Abholen reinteilen!

4. Aus den Augen, aus dem Sinn …

Diesen Spruch hast du sicher schon einmal gehört. Er bedeutet natürlich nicht, dass dein Kind dich vergessen wird! Aber unzählige Jahre Feriencamps haben eindrücklich bewiesen: Je weniger Kontakt das Kind im Camp mit den Eltern hat, desto besser! Daher raten wir: Ein Handy nur für Notfälle oder ganz zuhause lassen – anrufen kann man schließlich auch vom Camp aus! Auch solltest du dein Kind im Feriencamp nicht besuchen. Sonst bekommen vielleicht andere Kinder auch Sehnsucht nach Ihren Eltern! Einen Brief zu schreiben oder eine schöne Karte zu schicken ist hingegen etwas, das dein Kind stärken kann: Post ist ein Zeichen für „Ich denk’ an dich!“ und kann als kleiner Schatz aufgehoben werden.

5. Gute Vorbereitung schafft Sicherheit!

Wenn dein Kind auch unsicher und aufgeregt sein mag, du solltest ihm Sicherheit vermitteln. Das bedeutet: Packt zeitig und mit dem Kind gemeinsam die Tasche. So kann es sich auf die Reise einstellen und schon erste Vorstellungen entwickeln, was in den nächsten Tagen so alles auf sie oder ihn wartet. Erkläre deinem Kind, wo genau es hingeht – oft werden Kinder nervös, wenn sie nicht wissen, wohin sie eigentlich fahren!

Auch sollte dein Kind am Tag der Anreise ausgeschlafen sein und nicht mit leerem Magen am Bus oder im Feriencamp erscheinen. Also zeitig ins Bett und gut frühstücken – dann ist gute Laune garantiert! Fahre zudem zeitig genug los, sodass kein Stress, sondern Vorfreude aufkommt!

Die ersten Stunden im Camp sind entscheidend: Daher ist es wichtig, dass dein Kind dort mit guter Laune ankommt (also notfalls Reisetabletten einpacken)! Eine Tüte Süßigkeiten, ein Kartenspiel oder eine Zeitschrift können Ablenkung bringen und helfen deinem Kind, schnell neue Bekanntschaften zu schließen. Dann steht einem tollen Ferienerlebnis nichts mehr im Wege!

Wenn das Heimweh kommt …

6. Kuscheln hilft!

Manchmal ist es die körperliche Nähe, die ein Kind in der fremden Umgebung schnell vermisst. Daher: Unbedingt ein Kuscheltier einpacken. Wenn dann am Abend ein mulmiges Gefühl aufkommt, kann der Lieblingsteddy oder das Kuschelkissen oft schon helfen. Dazu noch ein paar tröstende Worte und ein bisschen Zuwendung von der Gruppenleiterin – schon sind die Tränen getrocknet!

7. Ein Anruf genügt!

Oft ist es der erste Abend, der den Kindern schwerfällt. Alles ist noch neu und die Eindrücke sind zahlreich. Manche Kinder müssen das erst in Ruhe verarbeiten. Wenn alles zu viel wird, kommt dann das Heimweh, die Sehnsucht nach der vertrauten Umgebung. Manchmal können dann auch die Betreuer nicht mehr weiterhelfen. Dann ist ein Anruf zuhause eine gute Lösung – aber ein bestärkender! Sprich mit deinem Kind darüber, was es am Tag erlebt hat und was in den nächsten Tagen auf es warten wird. Konzentriere dich auf die guten Dinge, denn nur das hilft jetzt! Welche Kinder könnten neue Freunde werden oder sind es vielleicht jetzt schon? Auf welche Programmpunkte freut sich dein Kind besonders? Welcher Betreuer scheint nett zu sein?

Was du hingegen nicht tun solltest sind Versprechungen machen, wie „Wenn es morgen nicht geht, dann hole ich dich ab!“ – daran wird sich dein Kind nämlich festhalten. So nimmst du ihm oder ihr die Chance, sich auf das Feriencamp einzustellen. Ein Versprechen wie: „Morgen Abend telefonieren wir noch einmal und dann erzählst du mir von deinem Tag!“ kann hingegen hilfreich und bestärkend sein.

8. Heimweh-Notbrief

Sicher kennst du das selbst: Du bist traurig und ein wenig hilflos, aber es ist niemand da, der einen jetzt versteht oder wirklich helfen kann. Wie schön wäre jetzt eine Nachricht von einem Schutzengel! So ähnlich kann es deinem Kind gehen, wenn das Heimweh kommt. Also sei du der Schutzengel! Anstatt jedoch selbst sofort „hinzufliegen“, gib deinem Kind einen besonderen Schatz mit: einen Heimweh-Notfall-Brief. Schreibe darin alles, was dein trauriges Kind trösten und bestärken könnte – denn du kennst es am besten! Auch ein Foto vom Haustier, ein gemaltes Bild vom kleinen Geschwisterkind oder ein kleiner Glücksbringer kann deinem Kind helfen, wieder Mut zu fassen.

9. Vertrauen schafft Vertrauen!

Du übergibst dein Kind einer anderen Betreuungsperson und somit auch einer neuen Vertrauensperson! Damit dein Kind sich seinem Betreuer jedoch öffnen und seine Sorgen erzählen kann, muss auch dein Kind Vertrauen in den Betreuer haben. Es ist also wichtig, dass du selbst zeigst: „Ich vertraue deinem Betreuer, also kannst auch du ihm vertrauen!“ Gerade, wenn das Heimweh schon da ist, solltest du keinesfalls auf den Gruppenleiter schimpfen oder ihm Dinge vorwerfen; dadurch wird dein Kind nur noch mehr verunsichert! Zeige deinem Kind, dass du nach wie vor ganz auf seiner Seite stehst, aber der Betreuer nun auch zum Vertrauensteam gehört!

10. Wenn alles nichts nützt …

Es gibt (sehr wenige) Fälle, wo alles nichts hilft. Weder das Kuscheltier, noch alle Tricks des Betreuers, weder der bestärkende Anruf, noch der Heimweh-Notbrief. Wenn dein Kind nach mehreren Tagen immer noch akutes Heimweh und keine Freude im Feriencamp hat, dann ist es Zeit, deinen Schützling abzuholen. Auch hier kannst du jedoch noch Gutes bewirken: Gib deinem Kind erst ein paar Tage Zeit, wieder zuhause und bei dir anzukommen. Dann besprecht ihr gemeinsam: Was war (zumindest ein bisschen) schön? Wer war nett? Was wäre alles toll gewesen, wenn nur die Eltern dabei gewesen wären? So gibst du deinem Kind die Möglichkeit, das Feriencamp doch noch in guter Erinnerung zu behalten. Vielleicht ist es ja nächstes Jahr soweit, eine tolle Zeit zu haben!

Wir hoffen, dass wir dir mit diesen Tipps gegen Heimweh ein wenig weiterhelfen konnten. Wenn du noch weitere Fragen hast, melde dich einfach bei uns! Unsere Kundenberater erreichst du Montags bis Freitags von 9 bis 18 Uhr unter der 030 – 86 800 10 60.

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Romie
Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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