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10 Tipps gegen Heimweh bei Kindern

Jeder kennt es, jeder hat es schon einmal gehabt: Heimweh. Aber wie entsteht Heimweh eigentlich? Grundsätzlich kommt Heimweh dann auf, wenn man sich unwohl in einer fremden Umgebung fühlt. Die Sehnsucht nach dem Heimischen, dem Bekannten, nach der Sicherheit der Familie und dem alltäglich Umfeld wächst. Gerade bei Kindern, die noch wenig Erfahrung außerhalb ihrer gewohnten Umgebung gemacht haben, kann es also schnell zu Heimweh kommen. Dieser Artikel soll dabei helfen mit kleinen Tipps und Tricks das Heimweh bei Kindern zu lindern. 

Heimweh nach Mama und Papa – Wann kann es auftreten?

Heimweh kann in den unterschiedlichsten Situationen auftreten. Dabei muss es nicht immer um eine Übernachtungssituation gehen. Vom Kindergartenstart, bei dem Ihr Kind einige Stunden von Mama getrennt ist, über den Besuch bei Oma, bis hin zur ersten Klassenfahrt – überall kann Heimweh auftreten. Die gute Nachricht: Eine gute Vorbereitung kann helfen Heimweh bei Kindern zu lindern oder sogar ganz auszuschalten.

Unsere 10 Tipps gegen Heimweh bei Kindern 

1. Trennung üben!

Bevor Ihr Kind zum ersten Mal über längere Zeit von zu Hause weg ist, kann es hilfreich sein es Schritt für Schritt an die Trennung von Mama zu gewöhnen. Versuchen Sie am Anfang Ihr Kind erst einmal für eine Stunde an eine gewissen Distanz zu gewöhnen. Dieses Zeitfenster kann dann im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut werden. So ist Ihr Kind für den ersten längeren Aufenthalt ohne Sie bereits vorbereitet und es hat die Sicherheit, dass Sie wiederkommen.  

2. Nehmen Sie die Sorgen ernst! 

Oft zeichnet sich schon vor Beginn der anstehenden Trennung ab, dass eine gewisse Unsicherheit bei Ihrem Kind aufkommt. Hören Sie sich die Sorgen und Ängste an und versuchen Ihrem Kind gut zuzureden. Hierbei kann es helfen von eigenen Erfahrungen zu berichten, aber das wichtigste ist: Zeigen Sie Verständnis!

3. Ablenkung ist die beste Medizin – auch schon vor dem anstehenden Erlebnis!

Unternehmen Sie etwas mit der Familie und sorgen Sie für viel Beschäftigung. So hat Ihr Kind weniger Zeit sich über den bevorstehenden Aufenthalt ohne Mama Gedanken zu machen. 

4. Die richtige Vorbereitung!

Eine Gute Idee ist es, alles für die bevorstehende Zeit ohne Mama zusammenzupacken. Auch die wichtigen Dinge, die noch fehlen, sollten Sie zusammen mit Ihrem Kind besorgen. So vermitteln Sie das Gefühl von Sicherheit. Auch das Vorbereiten von Notfallnummern und wichtigen Dokumenten sorgt dafür, dass sich die Kinder sicherer fühlen und so ruhiger werden. Um auch vor Ort Heimweh vorzubeugen, ist es gut für die betreuende Person alle wichtigen Infos zusammenzustellen, die im Fall von Heimweh helfen können.

5. Etwas von zu Hause mitnehmen

Meistens packen Kinder schon ganz von selbst heimische Dinge ein, sobald es für sie auf einen längeren Aufenthalt weg von zu Hause geht. Sollte Ihr Kind aber vergessen das Lieblingskuscheltier oder das vertraut riechende Kopfkissen einzupacken, sorgen Sie dafür, dass mindestens ein vertrauter Gegenstand in der Tasche landet. Besonders etwas Heimisches kann sehr helfen, wenn Heimweh aufkommt.  

6. Die richtige Verabschiedung

Oft denkt man eine lange und ausgiebige Verabschiedung hilft Kindern. Dies ist jedoch falsch. Natürlich können Sie sich in Ruhe verabschieden – es darf aber nicht das Gefühl vermittelt werden, dass Ihnen der Abschied schwerfällt. Tränen und Unsicherheit von Ihrer Seite sind fehl am Platz. Besser ist es, Kinder aufzumuntern und ihnen gut zuzureden und nochmal deutlich zu machen, wie viele coole Dinge sie in den nächsten Tagen erleben werden. 

7. Vor Ort – Heimweh-Briefe

Eine Möglichkeit aufkommendes Heimweh vor Ort abzuwenden sind sogenannte Heimweh-Briefe. Hierbei geht es darum, dass Ihr Kind eine Art Tagebuch schreibt. In diesen Briefen kann es von den schönsten Erlebnissen des Tages berichten und hat so, zumindest ein wenig das Gefühl, dass Sie als Eltern mit dabei sind. 

8. Kontakt halten während der Reise – aber mit Bedacht!

Bei Heimweh-Anrufen gehen die Meinung auseinander. Telefonate mit Mama und können Heimweh natürlich verstärken. Sie können Ihrem Kind aber auch dabei helfen wieder Kraft zu tanken. Sollten Sie mit Ihrem Kind telefonieren, ist eine Sache besonders wichtig: Bleiben Sie ruhig. Ähnlich wie bei der Verabschiedung ist es sinnvoll über schöne Dinge zu sprechen. Fragen Sie, was Ihr Kind die letzten Stunden gemacht hat oder was Ihm besonders gut gefällt. Sollte es während des Telefonats zu einer Heimweh-Attacke kommen, versuchen Sie Ihr Kind zu bestärken. Manchmal hilft es einfach, bei einer vertrauten Person einmal alles rauszulassen. 

9. Bleiben Sie ruhig, es besteht kein Grund zur Sorge 

Heimweh ist etwas komplett Normales. Jeder wird früher oder später in seinem Leben damit konfrontiert. Wichtig zu wissen ist, dass jedes Kind anders mit Heimweh umgeht. Niemand kann Ihnen sagen, was für Ihr Kind der richtige Weg ist. Für manche ist Ablenkung das beste Hilfsmittel, andere müssen sich einmal ausweinen, wieder andere ziehen sich zurück und möchten Ruhe habe. 

10. Vertrauen!

Auch Sie sind bestimmt nervös, wenn für Ihr Kind der erste, längere Aufenthalt ohne Mama und Papa ansteht und auch das ist normal. Wichtig ist einfach nur, dass Sie Ihre Sorgen und Ängste nicht auf Ihr Kind übertragen. Egal, ob es um den Aufenthalt bei Oma, die Übernachtung bei Klassenkameraden oder um das erste Ferienlager geht. Es sind immer Leute dabei, die gut auf Ihr Kind aufpassen.  

Wir hoffen dieser Artikel konnte Ihnen dabei Helfen einen Überblick rund um das Thema Heimweg bei Kindern zu bekommen. Sollten Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei unserem Kundenservice. Unsere Kundenberater haben noch einige Tipps mehr auf Lager, die gegen Heimweh helfen können. 

Unsere Kundenberater erreichen Sie Montags bis Freitags von 9 bis 18 Uhr unter der 030 – 86 800 10 60 oder schreiben Sie eine E-Mail an beratung@juvigo.de.

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Mandy
Mandy

Wenn Mandy bei Juvigo ans Telefon geht, dann ist mit Herzlichkeit und Geduld das perfekte Camp für jeden schnell gefunden. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung als Betreuerin und in der Campleitung hat sie den richtigen Blick für deine Feriensuche. Natürlich hat sich Mandy auch schon zur Schulzeit für Ferienlager begeistern können und auf zwei Sprachreisen nach Malta das Fernweh-Fieber entdeckt. Besonders liegt ihr also die Begeisterung für neue Sprachen am Herzen, aber auch für die Suche nach einer Jugendreise ist sie jederzeit eine verlässliche Ansprechpartnerin.

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