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Kart-Action in Österreich

Im Interview mit Robert von motorSPORTaktiv

Ihr seid auf der Suche nach dem gewissen Etwas und habt nichts gegen ein bisschen Nervenkitzel einzuwenden? Dann seid ihr in den Kart-Camps von motorSPORTaktiv aus Österreich genau richtig. Hier verbringt ihre mehrere Stunden am Tag auf der Kartbahn, sodass Langeweile keine Chance hat. Im Interview erzählt uns Robert Wagner von motorSPORTaktiv mehr zu den Kart-Camps.

Wer seid ihr und was ist das Besondere an motorSPORTaktiv?

Bei motorSPORTaktiv findet ihr Motorsport für jedes Alter. Egal, ob für Anfänger, Profis, Quereinsteiger oder just4fun. In unserem Camps bieten wir Training und Vorbereitung für junge Rennfahrer zum Einstieg in den aktiven Motorsport. Zusätzlich vermitteln wir auch Wissen in den Bereichen Marketing, Presse, Sponsoren und Mental Coaching für Jugendliche, die in diesem Bereich beruflich Fuß fassen wollen.

Wie viele Stunden am Tag verbringen die Jugendlichen im bzw. am Kart?

Im Camp gibt es ca. 4 Stunden Programm an der Kartbahn. Dies umfasst neben ein bisschen Theorie auch einen Trackwalk, bei dem wir zu Fuß die Strecke ablaufen, um den Streckenverlauf und die Eigenheiten des Asphalts genau unter die Lupe zu nehmen. Und natürlich ganz viel Kartfahren!

Fahrstrecke Kart-Camp Burgenland
Kart-Strecke im Burgenland

Auf welchen Karts können die Kinder und Jugendlichen in den Camps fahren?

Unsere Karts haben einen Hubraum von 200 bis 270 cm³, was ca. 9-11 PS entspricht. Alle sind benzingetrieben und ohne Schaltung. Die Kinderkarts sind für Kinder ab einer Körpergröße von 126cm und die großen und etwas schnelleren Karts für die Fortgeschrittenen sind ab 140cm Körpergröße zugelassen.

Welches Sportprogramm gibt es neben dem Kartfahren?

Neben dem Kartfahren können die Kinder und Jugendlichen bei uns auch Fußball spielen, schwimmen, wandern und an manchen Standorten auch Trampolin springen. Außerdem startet jeder Tag im Camp mit einer Runde Morgensport.

Ok wow! Kannst du einmal erzählen, wie ein typischer Tag im Camp abläuft?

Wir starten mit Morgensport in den Tag, genießen ein ausgiebiges Frühstück und fahren anschließend mit einem Shuttle zur Rennstrecke. Dort geht es dann nur ums Kartfahren und alles was dazugehört: Coaching, Trackwalk, Analysen. An der Rennstrecke gibt es dann auch das Mittagessen und wir machen einen Boxenstopp beim Supermarkt, wo wir täglich unsere frischen Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, einkaufen. Wieder zurück im Camp gibt es ein Nachmittagsprogramm, das zum Beispiel aus schwimmen, wandern, Fußball und anderen Spielen besteht. Von ca. 18 bis 19 Uhr haben die Kinder und Jugendlichen eine Stunde Handyzeit, woran dann das Abendessen anschließt. Im Abendprogramm werden teilweise noch einmal Motorsport-Analysen durchgeführt, es gibt Diskussionsrunden oder einfach einen entspannten Spieleabend. Um 22 Uhr ist in unseren Camps Bettruhe.

Wie viele Kinder nehmen an einem Camp teil? Und sind die dann alle gleichzeitig auf der Rennbahn?

In einem Camp kommen immer ca. 20 bis 35 Kinder zusammen. Je nach Rennstrecke können dann zwischen 10 und 18 Fahrer gleichzeitig auf der Rennstrecke fahren. Dabei achten wir auf einen alternierenden Fahrbetrieb, sodass Anfänger und Profis getrennt voneinander auf der Strecke sind.

Kart im Kart-Camp

Sind in den Camps ausschließlich deutschsprachige Teilnehmer und Betreuer?

Die Hauptsprache ist deutsch. Unsere Betreuer sind jedoch international und sprechen als Zweit- und Drittsprache fast immer auch englisch, manche slowakisch oder französisch. Die Kinder und Jugendlichen in unseren Camps sind ebenfalls hauptsächlich aus dem DACH-Raum. Wir hatten aber auch schon Kids aus Frankreich, Spanien, England, Holland, Polen, aus der Slowakei, aus Ungarn, Rumänien, aus der Ukraine, Bosnien, Finnland, Italien, sowie ganz exotischen Ländern, wie Puerto Rico, Mexiko und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Haben die Betreuer eine besondere Ausbildung, Schulung oder Zertifizierung? Sind es selbst Motorsportler? 

Wir achten bei der Auswahl der (durchwegs weiblichen!) Betreuerinnen auf eine ausgewogene Mischung aus einschlägiger Berufserfahrung und dem Enthusiasmus mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu wollen. Unsere InstruktorInnen sind aktive und ehemalige RennfahrerInnen aus der Motorsportszene mit viel Erfahrung aus den Bereichen Kartsport, Rallye oder NASCAR. Unter anderem Michaela Dorcikova (SK) mit NASCAR-Erfahrung und die 17-jährige Österreicherin Jorden Dolischka aus der internationalen Kartszene und Formel Renault.

Wie hoch ist das Verletzungsrisiko? Wie nimmst du den Eltern die Angst, die sie haben, wenn sie ihre Kinder in ein Motorsport-Camp schicken?

Wir machen die Eltern und Teilnehmer bewusst darauf aufmerksam, dass Motorsport gefährlich ist! Deshalb ist es sehr wichtig, auf und an der Rennstrecke alle Regeln zu befolgen, um das Unfall- & Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Ein wichtiger Hinweis bei der Begrüßungsveranstaltung ist, dass die Kartbahn keine Playstation ist, wo wir nach einem Unfall Reset drücken können. Das bewirkt, dass sie Kids mit großem Respekt an das Kartfahren herangehen.

Gibt es ein persönliches Erlebnis von einem Kart-Camp, das dir besonders im Kopf geblieben ist?

Da gibt es nach so vielen Jahren und so vielen Campwochen dermaßen viele spezielle Momente. Zu fast jedem Stichwort lässt sich eine lustige, emotionale oder spannende Geschichte erzählen. An die meisten der Stories kann sich mit Sicherheit die heute 15-jährige Kathi aus Salzburg erinnern: Sie war mit ca. 9 Jahren zum ersten Mal im Kart-Camp und kommt heuer zu Ostern zum bereits 19. Mal (!) zu uns. Das ist ein Rekord für die Ewigkeit und beweist, dass unser Kart-Camp wirklich etwas Besonderes sein muss!

Gruppe Kinder auf einem Kart im Kart-Camp

Wieso sollten Jugendliche unbedingt eine Reise zu euch buchen? 

Weil eine Woche tägliches Kartprogramm nur bei uns geboten wird und weil es eines der coolsten Camps überhaupt ist! Viele Kinder kommen immer wieder und bringen dann auch ihre Freunde und Schulkameraden mit. Im Camp wurden außerdem schon zahlreiche Motorsport-Karrieren gestartet:

Leon Schmied fuhr 2022 in der Kart-Weltmeisterschaft, Nico Deutsch in der italienischen Kartmeisterschaft, Dominik, Aaron, Marcel, Stefanie, Chrisi, Lukas u.v.m. in der österreichischen Staatsmeisterschaft. Marco Braun und Alex Scheiblecker haben sogar schon Tourenwagen, bzw. Formel 4 Rennautos probieren dürfen! Marco Braun ist sogar Auto-Cross Staatsmeister geworden!

Vielen Dank für das Gespräch!


Wenn du Fragen zu unseren Feriencamps hast oder noch unsicher bist, ob eine Reise von motorSPORTaktiv das Richtige für dein Kind ist, wende dich gerne jederzeit an unsere Kundenberater unter der 030 – 86 800 10 60. Oder schreibe eine Mail an beratung@juvigo.de.


Porträt Robert Kart-Camp

Robert war schon ab frühester Kindheit Formel 1 Fan und ist seit gut 25 Jahren beruflich im Motorsport tätig: Managment, Events, PR, sowie sehr aktiv in der Nachwuchsförderung. Herzstück dabei sind die Kart-Camps, in denen er regelmäßig Talente entdeckt und gemeinsam mit motorSPORTaktiv fördert.

Er initiierte und begleitete zahlreiche soziale Projekte. Zum Beispiel das erste jemals gebaute Kart für Querschnittgelähmte (Gas und Bremse am Lenkrad), Führerschein Aktionen und Integration von sozial schwachen und Flüchtlingen in Sportvereine uvm.

Vor einigen Jahren durfte Robert mit Gerhard Berger zusammenarbeiten und dessen F1 Karriere mit ca. 800 Stunden Filmmaterial, tausenden Fotos & Zeitungsartikel, dutzenden Modellautos uvm. dokumentieren.

Derzeit ist er im Management der NASCAR Serie tätig und blickt gespannt auf zukünftige Projekte.

5 / 5. Insgesamt: 3

Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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