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Feriencamps im Schwarzwald

Im Interview mit Mirco Cramer von Berien

Die Feriencamps Berien haben ihren Namen einem kleinen, süßen Panda zu verdanken: dem Maskottchen des Teams aus dem Schwarzwald. Das gesamte Team bietet pädagogisches Know How, um Kindern in den Ferien mehr zu geben, als nur ein Feriencamp! Wir haben mit Mirco Cramer gesprochen und er erzählt uns mehr über die Besonderheiten der „Beriencamps“, wie Inklusion in den Camps stattfindet und was euch sonst noch so im Schwarzwald erwartet.

Was ist das Besondere an den Feriencamps von Berien?

Berien ist mehr als Feriencamp! Wir möchten die Entwicklung der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren fördern: Sportlich, sozial und persönlich!

Für Sport und Bewegung begeistern:

Bei unseren Outdoorcamps stellen wir ein breites Bewegungsangebot vor. So können sich Kinder nach Herzenslust austoben oder sich auch in der Natur erholen.

Soziale Kompetenz fördern:

In einem Team kooperieren, in Wettkämpfen Fair Play erlernen und gemeinsam mit Freunden Neues lernen: All das sind Kompetenzen, die in den Beriencamps wichtig sind.

Persönlichkeit fördern:

Bei unseren Camps erhalten Kinder freie Entfaltungsmöglichkeiten. Wir gehen auf jedes Kind individuell ein. Die Kinder werden Spiele gewinnen, das stärkt ihr Selbstvertrauen. Uns ist aber auch wichtig, dass sie mit Niederlagen umgehen lernen. Kinder sollen ausprobieren. Wir ermutigen Kinder Fehler zu machen, damit sie aus diesen lernen können.

Eure Feriencamps finden im Schwarzwald statt. Wieso lohnt sich der Weg in den Süden auch aus Norddeutschland?

Wir sind nicht nur das Durchschnittsferiencamp. Wir wollen besser sein: Mit pädagogischer Qualität und sportdidaktischem Konzept wollen wir, dass sich jedes Kind in unserer Gemeinschaft wohlfühlt. Gleichzeitig bieten wir Service für berufstätige Eltern.

Dies spricht sich mittlerweile bei den Eltern rum, sodass wir mittlerweile schon Gäste aus Berlin, Frankreich und den Niederlanden im Schwarzwald hatten und haben – denn viele kommen wieder. Und für alle, die noch nicht so weit fahren möchten, gibt es dann auch noch unser Camp in Mitteldeutschland nämlich im Taunus.

Ihr legt großen Wert auf Inklusion im Feriencamp. Wie genau wird das bei euch umgesetzt? Und gibt es dafür speziell ausgebildete Betreuer? 

Inklusion sehen wir als eine gesellschaftliche Aufgabe an. Dabei werden nicht nur Kinder mit und ohne Behinderung inkludiert, sondern auch Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, Kinder mit und ohne Verhaltensauffälligkeiten sowie ältere und jüngere Kinder.

Letztlich sind wir alle unterschiedlich und alle haben ihre Stärken und Schwächen. Bei uns ist jedes Kind willkommen! Bei uns hat Ausgrenzung und Mobbing keinen Platz. Wir sind eine große Gemeinschaft, in die jeder seine Stärken und Schwächen einbringt. Und genau so leben wir das auch! Unsere Betreuer sind pädagogisch geschult. Zudem haben wir einen erfahrenen Profi bei unseren Camps vor Ort, der über ein abgeschlossenes Studium im Bereich Grundschulpädagogik oder eine berufliche Ausbildung als Erzieher verfügt. 

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Welche erlebnispädagogischen Spiele finden in euren Camps statt?

Kinder sollen wieder die Natur erfahren: Spielen, sich erholen und Spaß haben. Dazu haben wir die Ansätze namhafter Erlebnispädagogen in einem Konzept vereint. Unsere erlebnispädagogischen Spiele sind sehr vielseitig und abwechslungsreich.

Daher vier Beispiele: 

Zuerst wecken wir mit Spielen die Begeisterung für die Natur. Etwa bei der Signaljagd, geht es um eine Kleingruppe von zwei bis drei Gejagten, die sich im Wald versteckt. Die Gruppe muss immer zusammen bleiben und in kurzen Abständen Geräusche von sich geben. Dies können nachgeahmte Tierlaute oder andere Geräusche, die mit Naturmaterialien erzeugt werden, sein. Die übrigen Spieler versuchen die flüchtende Gruppe zu erwischen. 

Auch Spiele zur Ruhe und Konzentration sind ein Bestandteil. Zum Beispiel Phantasiereisen, Wahrnehmungsspiele etc., um sich danach intensiver auf Naturerfahrungen einzulassen. Dies kann das Fühlen und Wiedererkennen eines Baumes sein, um so einen mit geschlossenen Augen gegangenen Weg im Team nachzulaufen.

Es geht auch um die Reflexionsrunden der Erfahrungen der Kinder etwa beim „Versteinerten Echo“. Bei diesem Fangspiel dreht sich der Sucher (mit Augenbinde) dreimal um die eigene Achse, während sich die anderen Spieler im Raum verteilen. Nach der dritten Umdrehung ruft der Sucher „Stop“ und alle bleiben versteinert stehen. Jetzt versucht der Sucher jemanden zu ertasten. Bei Berührung wird vom Sucher ein beliebiger Begriff genannt, der vom Gefangenen wiederholt werden muss. Erkennt daraufhin der Sucher anhand der Stimme seinen Gefangenen, so ist dieser der nächste Sucher. Errät er den Namen nicht, so dreht er sich wieder dreimal um seine eigene Achse und ruft nun allen den Begriff zu, worauf diese mit einem Echo antworten müssen und sich der Sucher neu orientieren kann.

Auch ist für jede Menge Kommunikation gesorgt, wenn sich unsere kleinen Forscher über ihre Bodentiere in der Becherlupe austauschen und große Fühler, Münder und Flügel bestaunen. 

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt unseres Repertoires, das man einfach live erleben muss! Gerade für Stadtkinder und Handyzocker sind diese Erfahrungen wertvoll für die eigene Bildung.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf im Camp bei euch aus?

Den typischen Tagesablauf gibt es nicht – wir erfinden uns jeden Tag neu. Dennoch sind einige feste Abläufe wichtig, um den Kindern Struktur und Sicherheit zu geben. So beginnen wir mit kurzer Morgengymnastik und Aufwachmusik in den Tag. Nach einem gemeinsamen Frühstück, starten wir zu einem tollen Ausflug: So erforschen wir zum Beispiel im Museum die Herkunft der Kuckucksuhr, schauen uns im Baumwipfelpfad die Bäume von oben an oder Reiten auf Pferden auf dem Bauernhof. Ob sportliche Herausforderung, Kultur oder Erholung – bei unseren gemeinsamen Ausflügen ist für alle etwas dabei!

Nach dem Mittagessen genießen die Kinder die traumhafte Natur des Schwarzwalds bei aufregenden erlebnispädagogischen Spielen an der frischen Luft, wie z.B. Geocaching, die Gebannten oder der Orientierungslauf im Team zur Unterkunft mit Abendessen. Danach benötigen die Kinder kreative Ideen, wenn es darum geht, das vorgesehene Eintrittsalter zu unserem „Casino de Berien“ nachzuweisen. Mit gemalten Schnurrbärten, gefälschten Ausweisen und souveränem Auftreten schafft es dann doch jeder an den Pokertisch. Aber nicht nur Casino steht auf dem Abendprogramm. Eine Nachtwanderung, ein abzuwehrender Überfall, ein Quiz-Abend und eine Waldräuberparty machen das Abendprogramm komplett. So schaffen manche Kinder es nicht mehr, ihren gewonnenen Lesegutschein einzulösen und beim Gute Nacht sagen der Betreuer träumen die meisten schon von einem ereignisreichen Tag im Beriencamp.

Gibt es ein persönliches Erlebnis von einem Feriencamp, das dir besonders im Kopf geblieben ist?

Es gibt aus jedem Camp viele schöne Erlebnisse, die unsere Betreuer und Kinder miteinander teilen. Meiner Erfahrung nach sind es die gemeinsamen Erlebnisse in Bewegung und der Natur, die einzigartig sind. Beispielsweise, wenn Kinder ihr erstes Lagerfeuer anzünden oder müde und stolz ihren Schatz aus der Erde buddeln oder unseren Waldgeist mutig zur Flucht zwingen. Immer wieder ein Highlight für mich als Pädagoge ist es, wenn Kinder zu einem Team wachsen und dies am Ende des Camps bei unserer legendären Abschlussolympiade unter Beweis stellen.

Sind eure Camps durch die Corona-Maßnahmen stark eingeschränkt oder können sie mehr oder weniger „normal” stattfinden?

Das ist immer eine Frage der Sichtweise: Wir nehmen es nicht als Einschränkung wahr. Für Eltern, Kinder und auch uns ist es die Chance Feriencamps noch viel mehr wertzuschätzen. Wir sind dankbar, dass wir mit den neuesten Entwicklungen wieder loslegen dürfen. Dennoch haben wir natürlich intensiv an unseren Sicherheitskonzepten mit Blick auf die Hygiene gearbeitet. So dürfen sich die Kids wieder auf spannende Ferien mit den Ferienpandas freuen.

Wieso sollten Eltern, Kinder und Jugendliche ein Feriencamp bei euch buchen?

Wir sind auf die Feriencamps der Jüngsten spezialisiert (6-13 Jahre). Eltern sollten bei der Auswahl eines Feriencamps auf die pädagogische Qualität und ein auf Kinder ausgelegtes didaktisches Konzept achten, damit das gebuchte Feriencamp auch zu einem tollen Erlebnis wird. Wer obendrein einen flexiblen, individuell auf das Kind abgestimmten Service mit 24h-Notfalltelefon schätzt, ist bei Berien genau richtig!

Vielen Dank für das Gespräch!


Wenn du Fragen zu unseren Feriencamps hast oder noch unsicher bist, ob ein Sommercamp von Berien das Richtige für dein Kind sind, wende dich gerne jederzeit an unsere Kundenberater unter der 030 – 86 800 10 60. Oder schreibe eine Mail an beratung@juvigo.de.


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Mirco Cramer ist Gründer und Geschäftsführer von Berien und kann bereits auf eine zehnjährige Erfahrung im Bereich Organisation & Durchführung von Feriencamps zurückblicken. Mirco bringt sowohl pädagogische als auch sportliche Erfahrungen in den Camps mit ein: Er hat das 1. Staatsexamen für Grundschullehramt in den Fächern Biologie, Deutsch sowie Sport & Gesundheit. Zusätzlich ist er B-Lizenztrainer für Tischtennis, Sport in der Prävention und war Coach in der 3. Bundesliga.

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Du bist Jugendreise-Veranstalter und möchtest auch „Veranstalter des Monats“ im Juvigo Magazin werden? Dann melde dich direkt bei Romie unter romie@juvigo.de.

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Romie
Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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