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Kinder bei Schaumschlacht

Sprachcamps in Deutschland

Heidi Thoma von YoYo Camps über Sprachcamps für Kinder

Wir haben mit Heidi von YoYo Camps gesprochen und sie hat uns von den Vorteilen von Sprachcamps für Kinder berichtet.

Was ist das besondere an YoYo Camps?

In unseren Camps lernen die Kinder spielerisch Englisch, ganz nebenbei. Sie erleben eine Woche voller Spaß, Action, Kreativität und Chillen. Es gibt bei uns keinen Unterricht, sondern ein buntes Ferienprogramm mit viel Lachen, Quatsch machen, sportlich betätigen, spielen und kleinen Projekten, die täglich wechseln. So ist in der Regel für alle etwas dabei.

Kinder bei Schaumschlacht
Kinder beim Baden

Dass die Kinder dabei Englisch lernen, merken sie meist gar nicht. Sie erleben die fremde Sprache im Zusammenhang mit positiven Erlebnissen und mit allen Sinnen. Durch die Verknüpfung von Sprache mit Bewegungsspielen, Musik, Theater, sozialen und schöpferischen Erlebnissen, wird das Lernen für die verschiedenen Lerntypen und auf verschiedenen Ebenen gefördert.

Und noch etwas ist besonders bei YoYo Camps: Wir schicken die Kinder zum Sprachenlernen nicht ins Ausland, sondern wir holen das Ausland zu uns: unsere Teamer kommen aus der ganzen Welt. Sie bringen dadurch neben ihrer Sprache auch ihre Kultur und ein Stück Abenteuer mit zu den Kindern. 

Last but not least ist eine Besonderheit bei uns, dass wir ein sehr kleines Unternehmen sind. Wir sind nur zu zweit und daher ist bei uns alles sehr persönlich und familiär. Die Eltern sind im direkten Kontakt mit uns, wir wissen immer über alles Bescheid, sind während der Sprachcamps für Kinder Tag und Nacht erreichbar und können auf alle Fragen und Anliegen schnell reagieren. 

Ihr bietet bereits Sprachcamps für Kinder ab 8 Jahren an. Wie gut müssen die Kinder bereits Englisch sprechen, damit das Camp ihnen Spaß bereitet?

Das kommt sehr auf die Kinder an. Sie sollten auf jeden Fall schon mit der Sprache in Berührung gekommen sein, z.B. durch spielerischen Englischunterricht in der Schule. Wenn die Kinder offen und neugierig sind und keine Hemmungen haben, sich auf Neues einzulassen, dann reicht ein solcher erster Kontakt mit der Sprache aus, damit sie Spaß haben und sich wohl fühlen. Viele Aktivitäten im Camp sind auch ohne aktiven Sprachschatz möglich. Es gibt immer ältere Kinder, die bei Bedarf übersetzen können. Für schüchterne Kinder empfehlen wir, dass sie sich schon ein wenig sicherer in der Sprache fühlen und eine Basis an Alltagsvokabular haben. Oder dass sie mit Freunden oder älteren Geschwistern gemeinsam ins Camp kommen, die sich schon etwas besser ausdrücken und bei Bedarf vermitteln können.

Sind die Teilnehmer international oder kommen alle aus Deutschland?

Die meisten Kinder in unseren Camps kommen aus Deutschland. Wir haben aber auch immer mal wieder internationale Kinder dabei.

Sind die Gruppen von 8-15 Jahren gemischt, oder bleiben die Jüngeren und Älteren unter sich?

Der Großteil des Tages findet in den altersgemischten Gruppen statt. Da wir recht kleine Gruppen haben, kennen sich alle und viele Aktivitäten sind in der gesamten Gruppe lustiger. Für intensivere Aktivitätsblöcke, wenn die Kinder an Projekten arbeiten, werden sie in der Regel unterteilt, so dass spezifischer auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Jüngeren bzw. Älteren eingegangen werden kann. 

Gruppe beim Volleyball

Was können wir uns unter „spielerischem Englischlernen” vorstellen?

Wie schon oben erwähnt, vermitteln wir Englisch durch „learning by doing“. Unsere Sprachcamps für Kinder bieten ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichen Ferienaktivitäten. Es wird viel gespielt, gebastelt und gemalt. Aber auch geklettert oder Kanu gefahren, ein Lagerfeuer gemacht oder Disco veranstaltet. Es gibt keinen Unterricht mit Büchern oder Arbeitsblättern. Es ist ein aktives, buntes Ferienprogramm – nur eben auf Englisch. Die Teamer sprechen meist kein bisschen Deutsch, so dass die Kinder gezwungen sind, sich in der fremden Sprache zu verständigen. Und das funktioniert! Sie müssen die Grammatik nicht perfekt beherrschen und sie dürfen Fehler machen. Sie sollen merken, wie leicht es geht, sich in unterschiedlichen Sprachen zu verständigen, wenn es nötig ist und man gemeinsam Dinge macht, die Spaß machen. Viele Kinder merken nach einer kurzen Zeit gar nicht mehr, dass sie sich mit den Teamern auf Englisch unterhalten und verbinden auch nach dem Camp Englisch mit spielen und Spaß haben. 

Kinder beim Lernen
Spielende Kinder auf der Wiese

Sprechen die Betreuer nur Englisch?

Ja, in dem Camp wird ausschließlich Englisch gesprochen. Da unsere Betreuer aus der ganzen Welt kommen, sprechen viele von ihnen auch kein Deutsch. Und selbst wenn sie in Ausnahmefällen deutsch sprechen können, verraten wir das den Kindern erst nach der Woche.

Wie ist der Betreuungsschlüssel in euren Camps?

Jede Betreuungsperson hat höchstens 8 Kinder in der Gruppe, der Schlüssel ist also maximal 1:8.

Denkst du, dass Kinder in Deutschland besser Englisch lernen?

Ich glaube nicht, dass die Kinder in Deutschland besser Englisch lernen können. Aber es gibt Kindern andere Möglichkeiten, die Sprache zu lernen. Gerade kleine Kinder sind nicht so weit weg von den Eltern, es ist nicht alles fremd und neu für sie. Es ist ein kleiner Schritt Richtung „große weite Welt“. Kinder, die Angst oder keine Lust auf Sprachunterricht haben, können hier spielerisch Englisch lernen und Hemmungen abbauen. Ein Argument für die Eltern ist natürlich auch der Preis. Es ist günstiger, die Kinder in ein Camp in der Umgebung zu bringen, anstatt es weit reisen zu lassen. Was zugleich ein kleiner Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist.

Was rätst du unseren Eltern, Kindern und Jugendlichen, die noch nicht sicher sind, ob sie eine Reise bei euch buchen sollen?

Ruft uns oder Juvigo gerne an! Stellt eure Fragen, konfrontiert uns mit euren Unsicherheiten! Wir versuchen immer gerne, gemeinsam mit den Eltern herauszufinden, ob unsere Camps das Richtige für ihr Kind sind. Kinder sind so unterschiedlich wie die Angebote an verschiedenen Camps. Wir möchten nur die Kinder in unsere Camps einladen, zu denen unser Angebot und unser Programm passt. Wer etwas anderes sucht oder wünscht, den verweisen wir auch gerne auf Juvigo, denn die Berater dort haben gut im Blick, welche Anbieter es gibt und welche Camps für wen am besten passen.


Wenn du Fragen zu unseren Sprachcamps hast, oder noch unsicher bist, ob eine Reise von Yo Yo Camps das Richtige für dein Kind ist, wende dich gerne jederzeit an unsere Kundenberater unter der 030 – 86 800 10 60.


Heidi ist zusammen mit Hannes Inhaberin von YoYo Camps. Sie hat bereits als Teenagerin Kinder- und Jugendgruppen geleitet und war viele Jahre lang in der internationalen Bildungsarbeit tätig. Als Mutter von zwei Kindern kennt sie die vielfältigen Herausforderungen, die das Zusammenleben mit Kindern mit sich bringt, aus erster Hand. Sie kann die Fragen und Sorgen der Eltern nachvollziehen, die ihre Kinder (zum ersten Mal) ins Camp schicken. Es ist ihr eine Herzensangelegenheit, den Kindern unvergessliche Ferienerlebnisse zu ermöglichen und zugleich einen Beitrag dazu zu leisten, ihnen Spaß und Freude am Sprachen lernen zu vermitteln.

Jetzt direkt zu den Camps von YoYo Camps:

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Romie
Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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