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Wintersportreisen in die schönsten Skigebiete

Im Interview mit Oliver Pongratz von generation snow

Die Wintersportreisen für Kinder und Jugendliche von generation snow bringen dich auf die schönsten Skipisten der österreichischen Alpen. Wer einen coolen Ausgleich zu den klassischen Sommercamps sucht, wird hier auf jeden Fall fündig. Wir haben mit Oliver Pongratz, Geschäftsführer von generation snow, gesprochen. Das gesamte Interview lest ihr hier.

Was ist das Besondere an den Wintersportreisen von generation snow?

Über allem steht unser Motto oder unsere Philosophie „Wir zaubern ein Lächeln auf Ihr Gesicht“ und genau das ist auch das Besondere. Wir versuchen von Beginn an unseren Gästen ein unvergleichliches Wintersporterlebnis zu ermöglichen. Das geht los bei einem hochmotivierten Team, das immer bei allen Reisen, die wir durchführen dabei ist und sich von A bis Z um alles kümmert, so dass der Gast einfach nur noch kommen muss und gut gelaunt sein sollte. Alles andere versuchen wir für ihn zu machen.  Generation snow gibt es seit fast 20 Jahren und es ist alles aus einer Hand. Von A bis Z wird von uns alles organisiert. Der Gast bekommt von uns quasi ein Rundum-sorglos-Paket und das auch noch in den schönsten Skigebieten der Alpen. Wir fahren nur Top-Destinationen an, um eben auch da gewährleisten zu können, dass alles passt und die Unterkünfte hohen Qualitätsstandards entsprechen. Und unser Team besteht nicht nur aus Reiseleitern oder Teamern, wie bei vielen anderen Mitbewerbern. Wir sind eine professionelle Schneesportschule beim Deutschen Skilehrerverband, also eine Profi-Skischule und alle unsere Teamer sind qualifizierte Ski- und Snowboardlehrer und bringen hier die Qualität im Schneesport zum Ausdruck.

Wie gut müssen die Kinder bereits Ski oder Snowboard fahren können, damit das Camp ihnen Spaß bereitet? Können auch absolute Neulinge bei euch mitfahren?

Müssen sie gar nicht, wir fangen auch bei Null an. Jeder Einsteiger, der Ski oder Snowboard lernen möchte, ist bei uns herzlich willkommen. Es gibt immer Anfängerkurse, wo wir von Beginn an anfangen. Wir gehen zusammen mit ihnen zum Ski-Verleih und leihen da erst einmal gemeinsames Material aus. Da ist schon der Teamer dabei, der entsprechend schaut, ob das auch alles gut passt. Und dann geht es mit den Anfängen los: Wie schnall ich die Ski oder das Board an?

Es sind also überhaupt keine Vorkenntnisse notwendig. Aber natürlich sind auch gute und sehr gute Skifahrer bei uns willkommen. Es geht dann quasi über alle Kursklassen hinauf und gemeinsam mit einem Partner von uns, einer Bergschule, bieten wir dann auch Freeride-Kurse an. Das heißt es geht mit einem professionellen Bergführer bis oben auf den Berg und wir fahren gemeinsam Abseits der Piste. Bei uns kann man also wirklich alles machen. 

Unsere Gruppen sind dabei schon immer sehr klein im Vergleich zu anderen Anbietern. In der Regel sind in den Anfängerkursen vier bis fünf Skischüler, um eine absolut hohe Betreuungsqualität zu gewährleisten. Wenn die Teilnehmer schon etwas fortgeschrittener sind, dann sind Gruppengrößen von sieben bis acht Personen der Standard. Sollten es doch einmal neun bis zehn Teilnehmer sein, dann sind immer mindestens zwei Teamer dabei, die die Gruppe betreuen um auch einen schnellen Lernerfolg der Schüler zu ermöglichen. Das ist eben unser Anspruch.

Bei den Kindern unterrichten wir nach einem speziellen Konzept. Dieses das nennt sich „Beweg dich schlau – Kids on Snow”  und wurde vom Deutschen Slalomfahrer Felix Neureuther entwickelt. Dieses Kurskonzept setzen wir gemeinsam mit dem Deutschen Skilehrerverband um, um die Kinder nicht nur im Skifahren, sondern auch generell in ihrer Entwicklung zu fördern. Daher „Beweg dich schlau“. 

Sind die Teilnehmer der Wintersportreisen international oder kommen alle aus dem deutschsprachigen Raum

Also der Großteil kommt natürlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber wir haben auch immer wieder auch Gäste aus Südamerika, aus den USA oder aus Asien. Vor allem ist es so, wenn zum Beispiel Austauschschüler bei Stammgästen von uns sind. Die werden dann in der Regel gleich eingepackt und mitgenommen. Das sind dann auch oft diejenigen, die oftmals das erste Mal Schnee sehen. Das haben wir alles schon gehabt und das ist dann schon cool! Die sprechen dann in der Regel Englisch, aber da alle Teamer bei uns auch Englisch sprechen, ist das kein Problem. 

Welches Programm erwartet die Teilnehmer in euren Ski- und Snowboardcamps?

Natürlich ist das Ski- und Snowboardfahren unser Hauptprogramm, das täglich etwa von von 9 bis 16 Uhr läuft. Aber danach gibt es auch noch ein umfangreiches Rahmenprogramm, wie beispielsweise ein Nacht-Skilauf. Das ist im Skipass in Saalbach inklusive, dass man kostenlos auf der Flutlichtpiste fahren kann. Das ist immer ein tolles Erlebnis, weil es die Wenigsten kennen. Bei Flutlicht Skifahren macht schon Spaß und das ist dann auch kein Kursbetrieb, sondern einfach nur Gaudi und den Abend genießen. 

Dann machen wir mit den Jugendlichen eine Fackelwanderung, wir bauen eine Schneebar an Silvester  und es gibt eine Winter-Challenge am Ende der Woche. Das ist kein Rennen, sondern eher ein Spaßtag, wo die Schüler mit unserem Team übers Skigebiet verteilt verschiedene Stationen machen. Wie ein Wettkampf, bei dem es am Ende tolle Preise gibt.

Unsere Unterkünfte haben in der Regel auch viele Möglichkeiten. Es gibt in dem neuen Farmhaus eine große Turnhalle, wo dann auch Rahmenprogramm von unseren Team läuft und wo mal ein bisschen Fußball gespielt wird oder worauf die Jugendlichen Lust haben. Da wird ganz individuell drauf eingegangen und das Angebot zur Verfügung gestellt. Es hängt natürlich auch mit den Stärken unserer Teamer zusammen und wo die ihre Schwerpunkte haben. Wir bereiten in der Regel im Vorfeld ein Programm vor, das wir anbieten und wofür sich die Jugendlichen auch einschreiben können. Es ist also immer eine gewisse Auswahl da, um möglichst vielen gerecht zu werden. 

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Wie wird die Betreuung auf der Piste gewährleistet? Ihr bietet ja eine Kinderskireise an, an der bereits 8-Jährige teilnehmen können. 

Wir sind ja immer in Saalbach und da gibt’s einen speziellen Anfängerbereich, wo wir mit den Kids hingehen, wenn da Anfänger dabei sind. Meistens haben wir dann mehrere Kleingruppen mit je einem Betreuer und einen Teamer zusätzlich vor Ort, der mit den Kindern eine Pause macht, die müde sind. Oder sollte mal ein Kind zum Arzt müssen, dann haben wir auch einen Kleinbus mit einem Kleinbusfahrer vor Ort, der dann die Kinder mit einem Betreuer zum Arzt bringt und mit ihnen auch dort wartet, während der Kurs für die Anderen weiterläuft. Da sind wir immer sehr breit und sehr gut aufgestellt, sodass es immer funktioniert und diejenigen, die fitter sind auch möglichst gut gefördert werden können. Aber eben auch, dass diejenigen, die nicht mehr können und denen kalt ist, früher mit dem Kleinbus in die Unterkunft gebracht werden können und immer ein Teamer dabei ist, der auf sie aufpasst. Das ist auch einfach notwendig, da ein ganzer Tag von 9 bis 16 Uhr auf der Piste schon sehr anstrengend ist und gerade bei schlechteren Wetterverhältnissen, müssen wir da flexibel reagieren können. Da wird dann auch mal früher Schluss gemacht und etwas mehr Programm im Haus angeboten. 

Welche Schutzausrüstung ist bei generation snow verpflichtend und kann diese vor Ort ausgeliehen werden?

Wir haben ein Partner-Sportgeschäft vor Ort, wo wir mit den Kindern und Jugendlichen immer reingehen und wo sie sich die ganzen Sachen ausleihen können. Vorgeschrieben ist bei uns der Helm. Ohne Helm kein Kurs bzw. ohne Helm überhaupt kein Skifahren mit uns. Man kann die Ski, Skischuhe, Ski-Stöcke und Ski-Helm bzw. Snowboard und den entsprechenden Helm leihen.

Rückenprotektoren gibt es auch, sind aber keine Vorschrift. Die meisten Gäste und auch die meisten Skilehrer haben keinen. Ich selbst habe einen, den trage ich aber nur, wenn ich extremer fahre. Bei normalem Fahren auf der Piste ist er eigentlich nicht notwendig. Wenn dort Stürze passieren sind diese eher im Beinbereich. Aber wer sich einen ausleihen möchte, kann das ebenfalls vor Ort tun. 

Was rätst du unseren Eltern, Kindern und Jugendlichen, die noch nicht sicher sind, ob sie eine Reise –  gerade auch in Zeiten von Corona – bei euch buchen sollen?

Wir haben ein umfangreiches Hygienekonzept und Schutzmaßnahmen gemeinsam mit unseren Partnern erstellt und das ist auf unserer Webseite abrufbar. Grundsätzlich ist der Wintersport ja per se im Freien, was schon einmal sehr gut ist. Es ist eine Outdoor-Sportart und man hat auf den Pisten viel Platz, sodass man Abstände sehr leicht einhalten kann. Die Skigebiete haben sich außerordentlich gut auf die Situation vorbereitet. Gondeln werden permanent desinfiziert. Man muss Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen, in Gondeln und in Liften tragen. Hierfür empfehlen wir so eine Art Schlauchtuch, das man sich immer bei Bedarf über die Nase ziehen kann. Das ist dann sehr schnell und praktikabel und hat man ganz oft beim Skifahren sowieso schon drum, um den Hals warmzuhalten. Entsprechend sehen wir den Wintersport eigentlich als eine sehr sichere Sportart unter den Bedingungen und beim Einhalten der entsprechenden Maßnahmen. Und auch unsere Teamer bei einem Kurs werden natürlich die Abstände einhalten bzw. tragen auch dann einen Mund-Nasen-Schutz, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Auch in den Unterkünften sind ausrechend Desinfektionsmittel vorhanden. Die Zimmer werden häufiger gereinigt und das Buffet ist entsprechend aufgebaut, sodass vieles vom Personal ausgegeben wird und man Einweghandschuhe tragen muss. 

Musstet ihr eure Kapazitäten dementsprechend reduzieren?

Also grundsätzlich gilt in Österreich keine Begrenzung, sodass man herunterschrauben müsste. Das haben wir aber schon automatisch getan. Wir lasten sowohl die Zimmer nicht ganz aus als auch generell das ganze Haus. Unsere Häuser buchen wir ja komplett, also quasi exklusiv, sodass gar keine anderen Gäste mit vor Ort sind. Das ist auch schon mal ein großer Vorteil, da wir das entsprechend noch selbst steuern können und in der Hand haben. Wir haben es kapazitätsmäßig heruntergeschraubt, sodass es keine volle Auslastung sein wird. Sowohl das Haus als auch die einzelnen Zimmer werden nur zu ca. 60 Prozent ausgelastet. 

Was möchtest du unseren Lesern noch mitgeben?

Das Besondere an unseren Camps ist, dass es nicht nur ein paar Stunden Kurs pro Tag gibt, sondern das Skifahren wirklich der zentrale Punkt der Reise ist. Egal, ob man es neu erlernt oder seine Fähigkeiten steigern und verbessern möchte – es gibt jeden Tag von 9 bis 16 Uhr Kurs-Betreuung, wo man gemeinsam durchs Skigebiet fährt. Gemeinsam mit dem Skilehrer und der Gruppe hat man jede Menge Spaß, lernt aber primär natürlich Ski- bzw. Snowboardfahren. 

Deshalb sind wir auch seit zwei Jahren Ausbildungsschule beim Deutschen Skilehrerverband und erfüllen die allerhöchsten Kriterien. Unsere Teamer werden regelmäßig geschult, um den Gästen ein bestmögliches Kursangebot zu ermöglichen.

Vielen Dank für das Gespräch!


Wenn du Fragen zu unseren Wintersportcamps hast oder noch unsicher bist, ob ein Feriencamp von generation snow das Richtige für dein Kind ist, wende dich gerne jederzeit an unsere Kundenberater unter der 030 – 86 800 10 60.


Oliver Pongratz (41) ist Geschäftsführer von generation snow und seit über 20 Jahren mit großer Leidenschaft im Wintersport tätig. Oliver ist selbst geprüfter Skilehrer, kommt aus Sulzbach-Rosenberg und hat an der Universität Bayreuth Betriebswirtschaftslehre studiert. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Dr. Thomas Nowey hat er generation snow noch während seines Studiums gegründet und seit der Unternehmensgründung 2003 versuchen die beiden ihren Leitspruch „Wir zaubern ein Lächeln auf Ihr Gesicht“ täglich für ihre Gäste in die Tat umzusetzen.

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Romie
Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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