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Englisch-Camps in Deutschland mit Amerika-Gefühl

Im Interview mit Sarah Taines von KidsCampAmerica

Bei den Englisch-Camps von KidsCampAmerica wird Englisch nicht einfach nur gelernt, sondern es wird gelebt. Die Kinder können in Deutschland ein Camp erleben, das abläuft wie in Amerika. Hier werden neue Freunde gewonnen, Abenteuer erlebt und man kann einfach mal aus sich herauskommen.
Morgens lernen und nachmittags spielerisch die Sprache anwenden – so sieht das Programm der Englisch-Camps Hessen aus. Mehr über die Besonderheiten der Camps und den typischen Tagesablauf erfahrt ihr hier im Interview.

Was ist das Besondere an den Englisch-Camps von Kids Camp America? Wie erschafft ihr das Amerika-Gefühl in euren Camps?

Stuart Taines, Gründer von KidsCampAmerica, ist selber Amerikaner und hat in seiner Heimat jahrelang Sommercamps für das YMCA (Young Men’s Christian Association, deutsch Christlicher Verein Junger Menschen) geleitet und als Kind selber jeden Sommer in einem Camp verbracht. Er weiß also, was ein gutes Camp ausmacht: Die Erinnerungen und Erfahrungen, die neugewonnen Freunde: All das bleibt den meisten bis ins Erwachsenenalter erhalten. 

Bei KidsCampAmerica leben wir genau diese Tradition: Wir singen alberne (Camp)-Songs, jede Gruppe hat ihren eigenen Namen und eigenen Cheer (kurzer Reim oder Song mit der sich die Gruppe identifiziert) und es werden viele „Team building“-Übungen gemacht, um es den Kindern leicht zu machen, sich in ihre Gruppe einzufinden. 

Das ist es, was für uns das amerikanische Camp-Gefühl ausmacht und genau das versuchen wir unter dem Motto „Don’t just learn English – Live it!“ umzusetzen. 

Wie gut müssen die Kinder bereits Englisch sprechen, damit das Camp ihnen Spaß bereitet?

Es gibt keine Voraussetzungen an das Sprachlevel. Spaß haben trotzdem alle. 

Sind die Teilnehmer international oder kommen alle aus Deutschland?

Die Internationalität unserer Camps zeichnet uns aus. Neben Kindern aus Deutschland hatten wir schon Teilnehmer aus Amerika, England, aus den Niederlanden, Spanien, Indien, Korea, Japan, China, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, aus Italien, Belgien, Russland, Israel, Nepal und vielen mehr!

Sind die Gruppen altersgemischt oder bleiben die Jüngeren und Älteren unter sich? Gibt es einen Einstufungstest?

Bei unseren Overnight Camps achten wir darauf, dass in der Unterkunft immer gleichaltrige Kinder in einem Zimmer untergebracht sind. Für die Einteilung zum Englischunterricht gibt es einen Einstufungstest, der vor Beginn des Camps zuhause absolviert wird. Die Aktivitäten am Nachmittag machen dann wieder alle gemeinsam. Wir legen viel Wert darauf, den Gruppenzusammenhalt von Anfang an zu stärken. Es werden viele Teambuilding-Spiele und Icebreaker gemacht, um die Teilnehmer und ihre Betreuer zusammenzuschweißen und so sicherzustellen, dass sich alle respektvoll einander gegenüber verhalten und dass aus einer bunt zusammen gemischten Truppe von Kindern aus der ganzen Welt schnellstmöglich ein echtes Team wird!

Wer gibt den Englisch-Unterricht? Sind die Lehrer auch die Betreuer?

In der Regel sind die Englischlehrer auch die Betreuer. Bei größeren Camps gibt es zusätzlich „Teacher‘s Assistants“, die die Lehrer während des Unterrichts unterstützen und die Teilnehmer am Nachmittag während der Aktivitäten auch betreuen. 

Alle Betreuer sind Muttersprachler. Die Lehrer haben zudem einen TOEFL o.ä. oder ein Teaching Certificate aus ihrem jeweiligen Herkunftsland. Alle Lehrer, sowie die Assistants haben Erfahrung in der Kinderbetreuung, z.B. als Übungsleiter/ sports coach, Au Pair oder Lehrer. 

Wie ist der typische Tagesablauf in einem eurer Camps?

Jeder Tag beginnt mit dem Frühstück mit dem gesamten Camp. Hierbei haben die Kinder Zeit sich auszutauschen und Pläne für den anstehenden Tag zu schmieden. Der Vormittag, zwischen 9:00 und 12:00 Uhr, wird in den Seminarräumen beim Englischlernen verbracht. Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es dann zu den Nachmittagsaktivitäten – Sport, Ausflüge, Schwimmen uvm. Beim Abendessen haben die Teilnehmer Zeit, das am Tag Erlebte ganz ungezwungen mit den Betreuern auf Englisch zu besprechen. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr haben die Teilnehmer eine „Auszeit“, die sie selber gestalten können. Je nachdem, ob ihnen gerade eher nach Ausruhen oder Action zumute ist. Zum Abschluss kommt das Camp noch einmal zu einer gemeinsamen Aktivität zusammen. Auf dem Abendprogramm stehen z.B. Campfire-, Spiele-, und Kinoabende. 

Welche Aktivitäten finden während des Sprachcamps statt?

Wir versuchen das Beste aus jedem Standort herauszuholen und planen die Aktivitäten entsprechend der jeweiligen Angebote vor Ort. Am Edersee geht es natürlich ans Wasser – hier wird geschwommen, gepaddelt und gesegelt. In Freiburg machen wir z.B. eine Downhill Scooter Tour und besuchen einen Waldseilgarten. 

Highlights, die an allen Lokationen auf dem Plan stehen, sind z.B. das Bubble Football mit den KCA eigenen Bubble-Bällen, Taschenlampenwanderungen, ein Kinoabend (natürlich auf Englisch) und Campfire-Abende mit S’mores. Das steht kurz für „some more“ und ist ein typisch amerikanisches „Sandwich“ aus Keksen, Schokolade und über dem Lagerfeuer gerösteten Marshmallows.

Sprechen die Betreuer nur Englisch? 

Alle Lehrer und Betreuer sind Englisch-Muttersprachler. Wir achten immer darauf, dass es mindestens einen Ansprechpartner im Camp gibt, der/ die auch Deutsch spricht. 

Da wir aber auch viele Campteilnehmer aus dem Ausland haben, die kein Deutsch sprechen, ist die offizielle Campsprache immer Englisch.

Wie ist der Betreuungsschlüssel in euren Feriencamps?

Unser Betreuungsschlüssel ist 1:8.

Was rätst du unseren Eltern, Kindern und Jugendlichen, die noch nicht sicher sind, ob sie eine Reise bei euch buchen sollen?

Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Kunden. Falls also noch Fragen oder Unklarheiten vor der Buchung bestehen, beantworten wir diese gerne ausführlich am Telefon oder per E-Mail. 

Ein guter Draht zu den Familien, die unsere Camps besuchen ist uns wichtig. Die Eltern sollen ihre Kinder beruhigt bei uns abgeben können, in dem Wissen, dass diese gut aufgehoben sind. Daher sind wir in der Campsaison rund um die Uhr per Telefon erreichbar. E-Mails werden innerhalb von höchstens 24 Stunden beantwortet – meist sogar schneller. 

Vielen Dank für das Gespräch!


Wenn du Fragen zu unseren Feriencamps hast oder noch unsicher bist, ob ein Sprachcamp von KidsCampAmerica das Richtige für dein Kind ist, wende dich gerne jederzeit an unsere Kundenberater unter der 030 – 86 800 10 60. Oder schreibe eine Mail an beratung@juvigo.de.


Das Familienunternehmen wurde 2011 von dem Kalifornier Stuart Taines und seiner Frau Sarah Taines mit dem Ziel gegründet, Kindern die Möglichkeit zu bieten in lockerer und zugleich geborgener Atmosphäre Englisch zu lernen. Stuart ist hauptberuflich Lehrer, er hat seine zwei Leidenschaften – die Camps und das Unterrichten – unter einen Hut gebracht. Sarah hat ihre Tätigkeit bei der Deutschen Börse AG aufgegeben, um sich voll und ganz KCA widmen zu können.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass wenn Kinder unterstützt und gefördert werden, dies ihr Vertrauen stärkt und ihre Neugierde weckt. Bei KCA kann jedes Kind sein volles Potenzial entfalten und Erfahrungen fürs Lebens sammeln. Es wird mit verbesserten Sprachkenntnissen, unvergesslichen Erinnerungen und neuen Freunden aus aller Welt nach Hause zurückkehren.“

Sarah & Stuart Taines

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Romie
Romie

Romie zieht als kreativer Kopf des Online-Magazins mit besonderem Geschick die Fäden, sobald es rund um PR und Marketing geht. Wenn sich Journalisten bei Juvigo melden, bildet sie die sympathisch-aufgeweckte Stimme hinter dem Team - und das aus erfahrener Überzeugung! Als Kind war Romie das ein oder andere Mal in den Reiterferien, ihr Herz gehört aber dennoch bis heute den Action-Camps, obwohl sie früher Neptunfeste als ihren Erzfeind auserkoren hatte. Stattdessen standen Nachtwanderungen und Schnipseljagden auf dem Lieblingsprogramm! Heute vertreibt sich Romie ihre Freizeit mit Nähen, Radfahren und dem Backen köstlicher Spezialitäten. Außerdem unternimmt sie viel mit Familie und Freunden.

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